Geschichte

Mit der Anstellung des Predigers Daniel Dressel als Hauptamtlichen Mitarbeiter hatten wir als Verein nach mehreren Jahre Vakanz Zeit, jemanden der sich kontinuierlich um die Angebote und Weiterentwicklung der Gemeindearbeit kümmern konnte. Mithilfe der Unterstützung der juwi-Gruppe (Wörrstadt) in Form von monatlichen Zahlungen konnten wir im August 2011 mit dem Projekt „Familien stärken“ starten.

Besonders in den Bereichen der Vortrags- und Jugendarbeit wurde am Anfang investiert. Drei Seminare konnten wir interessierten Zuhörern anbieten: Erziehungshilfen (Grenzsetzung), Stressbewältigung, Hilfen zur Kommunikation. Open house wurde als offenes Angebot für Jugendliche geschaffen, das gut angenommen wird. Dadurch hat die Jugendarbeit Kontinuität und Zuwachs bekommen.
Im Bereich der Begegnung wurden regelmäßig Familiengottesdienste geplant und durchgeführt.
Ein Resultat der Netzwerkarbeit ist der Beitritt unseres Projektes beim Bündnis für Familie in Cottbus am 09.05.12.

Höhepunkt im 1. Jahr war die Veranstaltung LEGO-Stadt im März 2012, wo wir durchschnittlich 45 Kindern an den drei Tagen erreicht haben. Aufgrund der großen Nachfrage kam der Wunsch auf, ein eigenes LEGO-Projekt anzubieten.
Der Familien-Garten öffnete im Juli 2012 und wurde im Stadtteil angenommen.

Schnell merkten wir, dass nach dem ersten Jahr einiges gewachsen und anderes im Entstehen ist. Aus dem Projekt ist ein festes Angebot der Gemeinde entstanden, dass mithilfe der Finanzierungszusage der jwui-Gruppe für weitere drei Jahre gesichert ist.

Durch unsere Begegnungsangebote kamen wir auch im 2. Jahr mit vielen Menschen in Kontakt. So boten wir ein Public Viewing zur Fußball EM an. Das Gartenfest bringt alle Nutzer von Haus und Garten, sowie die Kindergartenfamilien zusammen. Zu den Familiengottesdiensten besteht die Hälfte der Besucher aus Gemeindefernen Personen. Durch die Veranstaltung Cottbuser Adventskalender konnten wir unsere Angebote einem breiteren Publikum vorstellen. Bei einem besonderen Kindervormittag durften die Kinder mit 3000 übergroßen Holzbauklötzern spielen. Im Seminarbereich wurden Masken, Schuldzuweisungen und gewaltfreie Kommunikation thematisiert.

Der offene Familiengarten wurde sehr gut angenommen. Bis zu neun Familien nutzen diese Gelegenheit des Spielens und der Kontaktaufnahme. Nach dem Saisonschluss ist aus Initiative der Eltern ein Familiennachmittag einmal im Monat entstanden (seit November 2013).

Der große Erfolg der LEGO-Tage hat uns in einen Gesprächsprozess geführt zu dessen Ergebnis wir nun ein eigenes LEGO-Projekt gestartet haben. Der sächsische EC-Jugendverband EC spendete uns seine alten Grundplatten, die die Grundlage der Bauflächen bieten. Im November 2012 starteten wir in die Finanzierungsphase. Unser Ziel war es spätestens im Frühjahr des nächsten Jahres einen Kindertag anzubieten, wo bis zu 20 Kinder mit den LEGO-Steinen etwas bauen können. Das langfristige Ziel eine eigene Stadt aufzubauen. Dieses Projekt wollen wir in der Arbeit mit Kindern, wie auch mit Teens/Jugendlichen oder bei Vater-Kind Tagen einsetzen. Seitdem konnten wir durch Geld- und Sachspenden, sowie einigen Fördermitteln einen Bestand an eigenem LEGO aufbauen. Mittlerweile können wir mit der LEGO-Stadt selbst Bau-Tage anbieten. Besondere Angebote sind die Vater-Kind-Bau-Tage. Die LEGO-Stadt steht auch anderen Gemeinden und Einrichtungen als Ausleihangebot zur Verfügung.

Im Sommer 2015 konnten wir unseren Spielplatz mithilfe von Fördergeldern der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg renovieren und erweitern. Nun können wir für kleine und große Kinder Spielmöglichkeiten anbieten (Sandkasten, Schauckel, Rutsche, Kletternetz, Spielhaus, Trampolin, Tischtennisplatte, Slackline, Wikingerschach, Rasenhockey, Fußball).